Betrieb & Gewerkschaft | 05.03.12 | Druckversion

Ganztägiger Warnstreik in Köln am 7.3. – Solidarität!

Streikplakat CFMDie Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten und Auszubildenden der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB), Stadtentwässerungsbetriebe (SteB), der Stadtverwaltung, der städtischen Kindertagesstätten, der KölnBäder GmbH, der städtischen Bühnen, der RheinEnergie AG und der Stadtwerke Köln GmbH, des Städtischen Klinikums, der Sozialbetriebe der Stadt Köln (SBK), des Studentenwerkes, der Bundesbehörden, des Land schaftsverbands Rheinland (LVR) für Mittwoch, den 7.3.12 zum ganztägigen Warnstreik auf! Die Kundgebung findet um 11.00 Uhr auf dem Heumarkt statt.

ver.di fordert bei der diesjährigen Tarifrunde bei Bund und Kommunen eine Gehaltserhöhung von 6,5% (mindestens 200 Euro), die öffentlichen Arbeitgeber blocken bisher ab und weigern sich, ein Verhandlungsangebot zu machen.

Das Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di, ein Zusammenschluss kritischer Kolleginnen und Kollegen, schreibt im aktuellen Flugblatt zur Tarifrunde:

„In den letzten zehn Jahren   sind   die   Reallöhne   aller   Beschäftigten   in Deutschland gesunken – ganz im Gegensatz zu den Gewinnen der Konzerne und Banken. Die Reichen zahlen immer weniger Steuern. Das ist das Geld was für notwendige öffentliche Dienstleistungen und angemessene Bezahlung fehlt. Frank Bsirske hat einen „deutlichen Nachholbedarf“ für diese Tarifrunde festgestellt. Das sehen wir auch so. Daher halten wir die aktuelle Forderung nach 6,5 Prozent für bescheiden und wollen diese voll durchsetzen. Wir wollen keine Situation wie bei der BVG in Berlin, wo nach einem 15-Stunden-Warnstreik bei 2,6 Prozent für 18 Monate abgeschlossen wird. Daszeigt aber auch, dass Warnstreiks allein nicht reichen werden. Ein Durchsetzungsstreik muss daher bereits jetzt vorbereitet werden.“

 

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