Frauenpolitik | 14.02.13 | Druckversion

Es muss nicht bleiben wie es ist!

amelieStudentin in Indien vergewaltigt und ermordet“, „17-Jährige in Südafrika vergewaltigt und umgebracht“, „16-Jährige in Köln im Karneval vergewaltigt“, „14 Jährige in Leverkusen im Karneval vergewaltigt“ – nur vier aktuelle, schockierende Beispiele.
Gewalt gegen Frauen, Sexismus, Diskriminierung ist alltäglich und geschieht weltweit. Was sind die Ursachen? Liegt es einfach daran, dass Männer Männer sind? Aber wie erklärt es sich, dass vielerorts die Lage der Frau sich weiter verschlechtert? In Griechenland und Portugal haben Fälle von häuslicher Gewalt seit Ausbruch der Wirtschaftskrise stark zugenommen. Wie ist die widersprüchliche Situation zu erklären, dass Frauen in vielen Ländern heute mehr Rechte haben als vor 50 Jahren, dass Frau selbstbewusster geworden sind, aber gleichzeitig in der Werbewelt Frauen mehr denn je als Ware und Sexobjekt dargestellt werden? Wie erklärt es sich, das Frauen öfter berufstätig sind aber weiter schlechter bezahlt werden? Wie erklärt es sich, dass in Deutschland eine Frau Regierungschefin ist, für die allermeisten Frauen aber nichts besser, sondern einiges schlechter geworden ist?
Je besser wir die Ursachen verstehen für die Ungleichbehandlung von Frauen, bis hin zu extremer Gewalt gegen Frauen, desto eher können wir Auswege finden. Dabei soll ein internationaler Blick auf das Problem helfen.

Wenn dich diese Fragen auch interessieren, komm vorbei und diskutiere mit bei unserer Veranstaltung:

Vergewaltigungen, Sexismus, Diskriminierung…
Es muss nicht bleiben wie es ist!

Neben einem kurzen Einleitungsvortrag wird es auch einen Beitrag von Jagadish Chandra aus Bangalore (Indien) via Skype geben, der über die Lage von Frauen dort und die Bewegung gegen sexualisierte Gewalt berichtet.

Mittwoch, 20. Februar
19:30 Uhr, Allerweltshaus
Körnerstraße 77/79 in Köln Ehrenfeld

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