Betrieb & Gewerkschaft | 21.03.12 | Druckversion

Fast 20.000 bei Warnstreik-Kundgebung in Köln

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„Die Zeit des Nachgebens ist vorbei“ hatten KollegInnen der LVR-Klinik auf ihr Transparent geschrieben. Damit dürften sie die Stimmung der rund 20.000 Warn-Streikenden auf der Kundgebung in Köln auf den Punkt gebracht haben. In seiner Rede rechnete der ver.di-Vorsitzende Bsirske nochmal den enormen Reallohnverlust der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den letzten Jahren vor und wies auch auf den großen Personalmangel in Krankenhäusern und anderen Bereichen hin. Er kündigte an, dass es keine Schlichtung geben werde, sondern Urabstimmung und Streik, wenn in der 3. Verhandlungsrunde kein akzeptables Ergebnis erzielt würde. Dafür gab es großen Beifall.

Die LINKE war als einzige Partei sichtbar. „6,5 Prozent, mindestens 200 Euro sind maßvoll Herr Roters“ stand auf dem Transparent der Kölner Linken. Außerdem wurden viele Solidaritäts-Postkarten der LINKEN an die Streikenden verteilt. „Wer Milliarden an Banken und Konzerne verschenkt, soll mal erklären, warum das Menschen, die für die öffentliche Daseinsvorsorge arbeiten, nicht zusteht! Ja! Ihr seid es wert!“ stand darauf. Beim Verteilen der Postkarten bekam man aber auch die polarisierte Stimmung gegenüber der LINKEN zu spüren. Ein kleiner Teil lehnte Material der LINKEN ausdrücklich ab, viele zeigten sich uninteressiert und ein anderer Teil nahm es gerne mit. Dabei ist die LINKE die einzige Partei, die die Forderung der KollegInnen voll unterstützt.

 

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